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Der Berufszugang
Der Berufszugang zum Beruf der vereidigten Buchprüfer ist seit dem 01.01.2005 durch die sog. 5. WPO-Novelle geschlossen worden.
Das war für den damaligen Vorstand des BVB, bestehend aus den vBP Heinz Raschdorf, Peter Hesse, Jörg F. Stahl, Klaus Gansen und Meinhard Starostik der Anlaß, den damaligen Berufsverband der vereidigten Buchprüfer berufspolitisch neu auszurichten. Die Mehrheit der Mitlgieder ist anläßlich der Mitgliederversammlungen im September 2004 und 2007 dieser von den einschlägigen Interessengruppen stark bekämpften berufpolitischen Richtung gefolgt und hat schließlich den Bundesverband der vereidigten Buchprüfer zu einer Organisation für alle Abschlußprüfer umgebaut.
Die Schließung des Berufsstandes der vereidigten Buchprüfer erfolgte im Wege der Internationalisierung und Erleichterung des Zuganges zum Wirtschaftsprüferberuf. Zeitgleich hat der Gesetzgeber die Berufsstrukturen im Wesentlichen den Organisationsstrukturen der großen Prüfungsgesellschaften angepaßt. Die kleinen und mittelständischen Abschlußprüfer mussten ihre weitere Verdrängung aus dem Markt der Abschlußprüfung befürchten. Alleine die Einführung des Verfahrens der Qualitätskontrollprüfung führte dazu, dass der überwiegende Teil der kleinen vBP und WP-Kanzleien sich dem zeit- und kostenaufwändigen Qualitätskontrollverfahren nicht unterzogen haben und damit die Berechtigung verloren, gesetzliche Abschlußprüfungen, also die Kerntätigkeit des Berufes eines Abschlußprüfers, auszuüben.
In Anbetracht der erheblichen und andauernden Veränderung des Berufes und der Spaltung der Abschlußprüferkanzleien hat der APV die Notwendigkeit gesehen, eine Plattform für die kleinen und mittleren Kanzleien aufzubauen.
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